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Gefühle männlicher Seelenpartner verstehen

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Inhaltsverzeichnis
Warum sollten männliche Seelenpartner ihre Gefühle ausdrücken

Kennst du das? Du schaust in die Augen eines anderen Menschen und erkennst darin das fehlende Puzzleteil deiner Seele. Eine Verbindung, die so tief geht, dass sie alle bisherigen Vorstellungen von Liebe sprengt. Glückwunsch, du hast deinen Seelenpartner gefunden!

Seelenpartnerschaften sind Ausdruck von intensiven und besonders tiefen Verbindungen.

Sie werden oft mystifiziert und missverstanden und damit auch die Emotionen der beiden Partner.

Gerade die Gefühle männlicher Seelenpartner scheinen manchmal wie ein Buch mit sieben Siegeln zu sein.

Männer, die dazu erzogen wurden, ihre Gefühle zu verbergen, erleben die Seelenpartnerschaft auf eine Weise, die sowohl ihre eigene Identität als auch traditionelle Rollenbilder herausfordert.

In diesem Artikel werfen wir deshalb einen Blick auf die emotionale Landschaft männlicher Seelenpartner. Wir zeigen, wie sie Liebe, Nähe und Schmerz erleben und wie diese Gefühle ihr Handeln und ihre Beziehungen beeinflussen.

Das Stigma rund um männliche Gefühle

Das gesellschaftliche Bild des Mannes ist traditionell von Stärke, Rationalität und einer gewissen emotionalen Unnahbarkeit geprägt.

Schon früh werden Jungen mit Sprüchen wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ oder „Sei doch kein Mädchen“ konfrontiert, die suggerieren, dass emotionale Offenheit ein Zeichen von Schwäche ist.

Männer sollen stark, unempfindlich und emotionslos sein, so legen es soziale Erwartungen und Rollenbilder nahe. Diese Vorstellungen prägen das Selbstbild vieler Männer.

Doch dieses Bild entspricht nicht der Realität menschlicher Emotionalität.

Die Folgen der Stigmatisierung männlicher Gefühle

Es führt dazu, dass Männer lernen, ihre Emotionen zu unterdrücken, insbesondere wenn es um negative Gefühle wie Traurigkeit oder Verletzlichkeit geht, anstatt sie zu verarbeiten und auszudrücken.

Die Folgen dieser Stigmatisierung sind weitreichend und beeinträchtigen nicht nur die psychische Gesundheit der Männer, sondern auch ihre Beziehungen. 

Männer, die gelernt haben, ihre Gefühle zu verbergen, haben oft Schwierigkeiten, intime Beziehungen einzugehen und aufrechtzuerhalten. Sie sind anfälliger für psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände, da das ständige Unterdrücken von Gefühlen zu inneren Konflikten, Unehrlichkeit sich selbst gegenüber und Stress führen kann.

Häufig leidet der männliche Seelenpartner aber im Stillen unter psychischen Problemen, die sich in Form von emotionaler Taubheit, Langeweile, Apathie, eingeschränkter emotionaler Bandbreite und Zynismus äußern.

Ausdruck der Gefühle männlicher Seelenpartner in einer Seelenpartnerschaft

Doch was passiert, wenn ein Mann seinem Herzen folgt und sich seiner Seelenpartnerin öffnet?

Studien aus Psychologie und Soziologie weisen darauf hin, dass Männer, die ihre Gefühle offen ausdrücken, eine höhere Lebenszufriedenheit, engere zwischenmenschliche Beziehungen und eine höhere emotionale Intelligenz aufweisen.

Ein Paradebeispiel für die Überwindung dieses Stigma sind die Erfahrungen männlicher Seelenpartner. Sie zeigen, dass tiefgehende emotionale Verbindungen nicht nur möglich, sondern auch heilsam sind.

Diese Männer wagen es, sich jenseits der konventionellen Geschlechterrollen zu bewegen und eine Verbindung zu entwickeln, die auf gegenseitigem Vertrauen, Verständnis und vor allem auf dem Austausch von wahrhaften Gefühlen beruht.

Gefühle männlicher Seelenpartner verstehen

Die emotionale Tiefe, die in solchen Beziehungen erreicht wird, beweist, dass das Zulassen und Ausdrücken von Gefühlen nicht nur eine Form von Stärke ist, sondern auch eine Quelle emotionaler, seelischer und spiritueller Bereicherung.

Daraus können Männer lernen, dass Rückzug keine wirkliche Lösung ist. Stattdessen sollen sie ihre männliche und weibliche Energien harmonisieren und ihre innere Weiblichkeit umarmen, eine Eigenschaft, die traditionell mit Empathie, Intuition und Emotionalität assoziiert wird.

Wahre Stärke liegt darin, die eigene Verletzlichkeit zu spüren und eine tiefere emotionale Bindung führt zu einem erfüllteren und gesünderen Leben.

Wie sich die Gefühle von Männern und Frauen unterscheiden

Die Art und Weise, wie Männer und Frauen Emotionen erleben und ausdrücken, wird sowohl von biologischen als auch von sozialen Faktoren beeinflusst.

Neurowissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass es strukturelle und funktionelle Unterschiede im Gehirn der Geschlechter gibt, die sich auf die Verarbeitung von Emotionen auswirken.

So haben Studien ergeben, dass bestimmte Gehirnregionen, die für die Verarbeitung von Emotionen zuständig sind, bei Frauen aktiver arbeiten. Dies führt zu einem intensiveren emotionalen Erleben und einem stärkeren Bedürfnis, Emotionen verbal auszudrücken und emotionale Unterstützung zu suchen. 

Männer hingegen neigen dazu, Emotionen eher durch Handlungen oder durch Schweigen auszuleben, was oft als Mangel an Emotionalität fehlinterpretiert wird.

Wie sich die Gefühle von weiblichen und männlichen Seelenpartnern unterscheiden

Ein wichtiger Unterschied ist der Kommunikationsstil.

Frauen neigen oft dazu, ihre Gefühle offener und detaillierter auszudrücken, während Männer eher zurückhaltend sind und emotionale Informationen oft subtiler vermitteln. Sie legen oft großen Wert auf den Austausch von Emotionen und suchen emotionale Verbundenheit, während Männer eher dazu neigen, Probleme zu analysieren und nach konkreten Lösungen zu suchen.

Auch die emotionale Bedürfnispyramide unterscheidet sich. Frauen können ein hohes Maß an emotionaler Nähe und Intimität in einer Partnerschaft suchen, während Männer möglicherweise mehr Wert auf Autonomie und persönlichen Freiraum legen.

Kommunikationsunterschiede zwischen Frauen und Männern

FrauenMänner
Frauen tendieren dazu, Gefühle verbal auszudrückenMännern fällt es oft schwer, über ihre Gefühle zu sprechen
Frauen nutzen nonverbale Signale wie Mimik und Körpersprache, um Gefühle auszudrückenMänner können nonverbale Signale möglicherweise anders interpretieren oder sie weniger stark wahrnehmen
Frauen suchen emotionale UnterstützungMänner versuchen, emotionale Herausforderungen alleine zu bewältigen

Es ist wichtig, diese unterschiedlichen Bedürfnisse zu erkennen und eine Balance zu finden, die beiden Partnern gerecht wird.

Die Fähigkeit, sich in die Gefühle des anderen einzufühlen, ist dabei von entscheidender Bedeutung.

  • Frauen können versuchen, die Perspektive ihres männlichen Seelenpartners zu verstehen und sein Bedürfnis nach emotionaler Zurückhaltung zu respektieren.

  • Männer können daran arbeiten, ihre Gefühle offener auszudrücken und Vertrauen aufzubauen, um ihre emotionalen Bedürfnisse zu teilen.

Durch gegenseitige Unterstützung und Akzeptanz können die weiblichen und männlichen Seelenpartner eine stärkere Verbindung und ein besseres Verständnis füreinander entwickeln.

Die verschiedenen Emotionen männlicher Seelenpartner

Männliche Seelenpartner erleben in Beziehungen ein breites Spektrum an Emotionen, sowohl positive als auch negative. Diese Emotionen sind oft intensiver und komplexer als in normalen Beziehungen.

Warum ist es wichtig, diese Emotionen zu verstehen?

Die Emotionen des Seelenpartners zu verstehen, ist wichtig für eine glückliche und erfüllte Beziehung.

Wenn der weibliche Seelenpartner die Bedürfnisse und Herausforderungen seines Partners versteht, kann sie ihm besser zur Seite stehen, eine stärkere Verbindung aufbauen und eine gegenseitige Unterstützung entwickeln. 

Auf diese Weise entsteht für beide Partner ein sicherer Raum, in dem sie sich verletzlich zeigen und ihr wahres Selbst offenbaren können, ohne Angst vor Verurteilung oder Missverständnissen. 

Gefühle männlicher Seelenpartner

Das Erkennen, Wertschätzen und Eingehen auf die emotionalen Ausdrucksformen des Seelenpartners führt zu einer intensiveren, spirituell bereichernden Partnerschaft, in der sich beide Seelenpartner gesehen, gehört und verstanden fühlen.

1. Positive Gefühle des männlichen Seelenpartners

Männer drücken ihre positiven Gefühle auf eine subtilere Weise aus, die von Frauen nicht immer deutlich wahrgenommen wird.

Damit es in eurer Beziehung nicht zu Missverständnissen kommt, hier sind die wichtigsten positiven Gefühle des männlichen Seelenpartners.

  • Liebe und Verbundenheit

    Seelenpartner drücken ihre Verbundenheit oft durch nonverbale Kommunikation aus – ein Blick, eine Berührung oder einfach die Anwesenheit, die Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Die Liebe hat eine unvergleichliche Tiefe, die sich in einer starken emotionalen Bindung und einem Gefühl der Seelenverwandtschaft ausdrückt. Diese Liebe geht über die körperliche Anziehung hinaus und berührt die geistige Ebene, woraus eine intensive Verbindung entsteht, die als vorherbestimmt empfunden wird.

  • Zuneigung und Vertrauen

    Zuneigung zeigt sich in aufmerksamen Gesten wie Zuhören ohne zu urteilen und in der Bereitschaft, für den anderen da zu sein, auch wenn es unbequem ist. Vertrauen äußert sich durch eine offene und ehrliche Kommunikation, durch das Teilen von Gedanken und Gefühlen, die sonst verschlossen bleiben, und durch Taten, die deutlich machen, dass man für den anderen da ist, in guten wie in schlechten Zeiten.

  • Loyalität und Hingabe

    Der männliche Seelenpartner ist seiner Partnerin treu und ergeben. Er respektiert sie und ist bereit, sich für die Beziehung einzusetzen. Loyalität wird nicht nur in großen Momenten sichtbar, sondern vor allem in den kleinen, alltäglichen Entscheidungen, die zeigen, dass man sich gegenseitig an die erste Stelle setzt. Hingabe kommt in der bedingungslosen Unterstützung der Ziele und Träume des anderen zum Ausdruck. 

  • Leidenschaft

    Diese werden nicht nur durch körperliche Intimität ausgedrückt, sondern auch durch den Wunsch, den anderen auf einer emotionalen und seelischen Ebene zu verstehen. Es geht um den Wunsch, den anderen in seiner Ganzheit zu erkennen. Die zwei Seelenpartner erleben eine intensive emotionale Intimität und leidenschaftliche Liebe. Diese Leidenschaft belebt die Beziehung und sorgt für anhaltende Spannung und Feuer.

  • Akzeptanz 

    Akzeptanz äußert sich in einer offenen Kommunikation und in der Fähigkeit, den anderen ohne Vorbehalte oder den Wunsch, ihn zu ändern, anzunehmen. Sie zeigt sich in der Wertschätzung der Einzigartigkeit des Partners und in unterstützenden Worten und Taten in Momenten der Selbstzweifel des Partners.

  • Dankbarkeit

    Der Seelenpartner ist zutiefst dankbar für die Seelenverbindung mit seiner Partnerin. Er weiß, dass sie etwas ganz Besonderes ist und schätzt sich glücklich, sie in seinem Leben zu haben. Diese Dankbarkeit drückt sich in kleinen Aufmerksamkeiten, liebevollen Worten und wertschätzenden Gesten aus.

  • Unerklärliche Anziehung

    Zwischen dem männlichen Seelenpartner und seiner Partnerin besteht eine magnetische Anziehungskraft. Sie fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Diese Anziehungskraft ist ein Zeichen der starken Verbundenheit, die zwischen ihnen besteht.

2. Negative Gefühle und emotionale Herausforderungen

Auch in der engsten Seelenpartnerschaft sind negative Gefühle und Herausforderungen unvermeidlich.

Sie bieten jedoch eine Chance für Wachstum und Festigung der Beziehung, wenn sie konstruktiv angegangen werden.

Negative Gefühle männlicher Seelenpartner
  • Angst vor Verletzung

    Die Angst davor, verletzt zu werden und Gefühle zu zeigen, kann zur Folge haben, dass männliche Seelenpartner Schutzmechanismen entwickeln und emotional zurückhaltend werden. Der Schlüssel liegt darin, diese Ängste zu erkennen und gemeinsam durch ehrliche Gespräche und gegenseitige Unterstützung zu navigieren, um Vertrauen und Intimität in der Beziehung aufzubauen.

  • Zweifel und Verwirrung

    Sie können auftreten, wenn die Intensität der Beziehung überwältigend wird. Die Tiefe der Gefühle, die der Mann für seine Seelenpartnerin empfindet, kann ihn verwirren und verunsichern. Er weiß nicht, wie er mit den neuen Gefühlen umgehen soll. Hier helfen Geduld, Verständnis und die Erinnerung an die Eckpfeiler der Beziehung.

  • Eifersucht und Besitzansprüche

    Negative Emotionen wie Eifersucht und Besitzdenken können auftreten, wenn Männer sich bedroht fühlen oder Angst haben, ihren Seelenpartner zu verlieren. Sie können sich in Kontrollversuchen, in Fragen, die den Partner einschränken, oder in irrationalen Verlustängsten äußern. Der Umgang mit diesen Gefühlen erfordert Bewusstheit und die Bereitschaft, an den eigenen Schattenseiten zu arbeiten. Durch die Stärkung des Vertrauens und das Setzen klarer Grenzen in der Beziehung können Eifersucht und Besitzdenken transformiert und abgebaut werden.

  • Unsicherheiten und Ängste

    Auch der Seelenpartner erlebt Zweifel und Verletzlichkeit. Er befürchtet vielleicht, dass er nicht gut genug für sie ist oder dass sie ihn nicht so liebt, wie er sie liebt. Diese Ängste und Unsicherheiten können durch Offenheit und ehrliche Kommunikation überwunden werden. Dies schafft einen sicheren Raum, in dem Verletzlichkeiten zugelassen werden können.

  • Kommunikationsschwierigkeiten

    Missverständnisse und emotionale Blockaden können die Kommunikation zwischen Seelenpartnern erschweren. Männer haben manchmal Hemmungen, ihre wahren Gefühle zu zeigen, was zu Konflikten führen kann. Sichtbar wird dies in Momenten, in denen er um die richtigen Worte ringt, um seine tiefsten Emotionen mitzuteilen, oder wenn Missverständnisse entstehen, weil er seine Gefühle nicht klar ausdrückt. Aktives Zuhören und einfühlsame Kommunikation helfen dabei, dass die Seelenpartner wieder zueinander finden.

  • Erwartungsdruck und Idealvorstellungen

    Ungesunder Perfektionismus und unrealistische Erwartungen an die Beziehung können Druck erzeugen und die natürliche Entwicklung der Partnerschaft behindern. Sie äußern sich in Unzufriedenheit, wenn die Beziehung nicht den hochgesteckten Idealen entspricht, oder in der ständigen Suche nach Bestätigung, dass alles „perfekt“ ist. Es ist wichtig, mit dem Seelenpartner wegen dieses ungesunden Stereotyps zu sprechen. Man sollte realistische Erwartungen haben und verstehen, dass jede Beziehung etwas Einzigartiges ist. Die Akzeptanz, dass Perfektion unerreichbar ist, führt zu einer gesünderen Dynamik, als mit unerreichbaren Idealen und ständigem Druck weiterleben zu müssen.

  • Ego-Konflikte

    Das Loslassen von Kontrolle und Ängsten ist eine Herausforderung, der sich Männer in Seelenpartnerschaften oft stellen müssen. Das Ego kann im Weg stehen und muss überwunden werden, um eine echte Verbindung zu ermöglichen. Es kann zu Machtkämpfen führen, in denen er sich durchsetzen muss, oder zu Momenten, in denen es ihm schwer fällt, Verletzlichkeit zuzulassen und die Kontrolle abzugeben. Die Überwindung von Ego-Konflikten braucht Selbstreflexion und die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Warum sollten Seelenpartner ihre Gefühle ausdrücken?

In der Verbindung mit einem Seelenpartner liegt eine ungeahnte Kraft. Eine Seelenpartnerschaft geht weit über die normale Liebe hinaus und bedeutet bedingungslose Akzeptanz, Verständnis und gemeinsame spirituelle Entwicklung.

Doch diese Verbindung erfordert Mut und Verletzlichkeit, die persönlichen Gefühlswelt zu zeigen, aber die Belohnung ist eine erfüllende und Seelenverbindung, die uns auf unserem Lebensweg stärkt und uns zu unserem höchsten Potenzial führt.

Gefühle männlicher Seelenpartner erkennen und verstehen

1. Authentizität und tiefes Vertrauen

Seelenpartner kennen sich auf einer tiefen Ebene. Sie spüren die Schwingungen des anderen und die emotionale Wahrheit hinter den Worten.

Der ehrliche Ausdruck der eigenen Gefühle ermöglicht es, diese Verbindung auf eine neue Stufe zu heben. Vertrauen und Authentizität bilden das Fundament einer unzerbrechlichen Seelenpartnerschaft.

2. Heilung und emotionales Reifen

Seelenpartner spiegeln einander ihre eigenen Schattenseiten und verletzlichen Emotionen. Wenn wir unsere Gefühle offenbaren, geben wir uns gegenseitig die Möglichkeit, uns zu heilen und in unserem emotionalen Erleben zu wachsen.

Die gemeinsame Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens stärkt die Bindung und fördert die Entwicklung beider Seelen. Diese Seelen sind sich niemals zufällig begegnet, sondern wurden für einen bestimmten Zweck zusammengeführt.

3. Spirituelle Entwicklung

Die Liebe zwischen Seelenpartnern geht über das Irdische hinaus. Sie ist Ausdruck einer göttlichen Verbindung zweier Seelen, die sich auf ihrer spirituellen Reise begleiten.

Die Offenbarung unserer Gefühle ermöglicht es, diese gesitigen Dimension zu erschließen und uns mit der Quelle allen Seins zu verbinden.

4. Stärkung der Seelenverbindung

Offene Kommunikation und der ehrliche Ausdruck von Gefühlen sind der Schlüssel zur Stärkung der Seelenverbindung. Indem wir unsere Emotionen teilen, kommen wir uns näher und verschmelzen auf einer noch höheren Ebene.

Diese Vereinigung der Seelen und das Gefühl der Einheit lassen uns die Freuden des Daseins in ihrer ganzen Intensität erleben und die Herausforderungen des Lebens gemeinsam meistern.

5. Ein Geschenk für die Welt

Die Liebe und Verbundenheit zwischen Seelenpartnern strahlt weit über die Beziehung hinaus. Sie inspiriert andere und trägt zur Heilung und Transformation der Welt bei.

Dadurch, dass wir unsere Gefühle zum Ausdruck bringen und unsere Seelenverbindung leben, senden wir ein kraftvolles Signal der Liebe und des Mitgefühls in die Welt.

Das männliche und das weibliche Prinzip und sein Einfluss auf die Gefühle des Seelenpartners

Das männliche und das weibliche Prinzip spielen eine wichtige Rolle bei den Gefühlen des Seelenpartners. Diese Prinzipien, die oft als Yin und Yang bezeichnet werden, repräsentieren die verschiedenen Energien, die in jedem von uns existieren.

Das männliche Prinzip steht für Aktivität, Stärke, Fokus und Entschlossenheit. Es wird mit Verstand, Durchsetzungsfähigkeit und Tatkraft in Verbindung gebracht.

Das weibliche Prinzip hingegen steht für Sensibilität, Intuition, Empathie und Kreativität. Es ist mit Intuition, emotionaler Bindung und Hingabe assoziiert.

Das männliche und das weibliche Prinzip und sein Einfluss auf die Gefühle männlicher Seelenpartner

Für eine harmonische Beziehung müssen diese Prinzipien im Gleichgewicht sein.

Wenn die männliche Energie überwiegt, kann dies zu einer Unterdrückung oder Vernachlässigung der emotionalen Bedürfnisse des Seelenpartners führen. Umgekehrt kann ein Übermaß an weiblicher Energie die Handlungsfähigkeit und Entschlossenheit beeinträchtigen.

Ein Gleichgewicht zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip schafft eine ideale Grundlage für eine harmonische und glückliche Seelenverbindung. 

Anzeichen, dass dein Seelenpartner emotionale Unterstützung benötigt

Manchmal braucht dein Seelenpartner zusätzliche Unterstützung, Verständnis und Aufmerksamkeit, um seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen und sich in der Beziehung wohl zu fühlen.

Hier sind einige Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass er deine emotionale Unterstützung braucht:

  • Veränderungen im Verhalten

    Wenn dein Partner sich zurückzieht, reizbar oder launisch wird, kann das ein Zeichen dafür sein, dass er Unterstützung und Verständnis braucht. Achte auf ungewöhnliche Verhaltensweisen, die signalisieren könnten, dass er mit emotionalen Herausforderungen kämpft.

  • Unzureichende Kommunikation

    Wenn dein Seelenpartner Schwierigkeiten hat, über seine Gefühle zu sprechen oder sich zurückhält, bedeutet das möglicherweise, dass er etwas Starthilfe braucht, um sich zu öffnen und seine Gedanken und Gefühle mit dir zu teilen.

  • Geringes Selbstwertgefühl

    Männer können genauso wie Frauen unter einem niedrigen Selbstwertgefühl leiden. Wenn du bemerkst, dass dein Partner sich unsicher fühlt oder negative Gedanken über sich selbst hat, hilft es, ihm aufmunternde Worte und Zuspruch zu bieten.

  • Emotionale Distanz

    Wenn dein Partner emotional distanziert ist oder das Bedürfnis nach Nähe und Verbundenheit nicht zulässt, solltest du ihm helfen, diese Blockaden zu überwinden, damit eure Beziehung gesund bleibt. 

  • Mangelnde Resilienz

    Hat dein Seelenpartner Schwierigkeiten, mit belastenden Situationen und negativen Gefühlen umzugehen, dann ist es wichtig, ihm dabei zu helfen, mehr Resilienz zu entwickeln.

Wenn du eines oder mehrere dieser Anzeichen bei deinem Seelenpartner bemerkst, ist es wichtig, ihm deine emotionale Unterstützung anzubieten.

Zeige ihm echtes Interesse und Verständnis. Sei offen für seine Gefühle, auch wenn sie für dich nicht immer nachvollziehbar sind. Vermeide es, ihn zu unterbrechen oder sofort mit Lösungsvorschlägen zu kommen.

Stattdessen höre ihm aktiv zu und signalisiere ihm, dass du seine Gefühle verstehst und akzeptierst. Sei achtsam für seine Bedürfnisse und handle entsprechend.

Informationen und Ressourcen zum Thema Seelenpartner

Möchtest du mehr über das Thema Seelenpartner erfahren? Hier findest du weitere Informationen und Ressourcen:


Referenzen

1. Adams S, Kuebli J, Boyle PA, Fivush R. Gender differences in parent–child conversations about past emotions: A longitudinal investigation. Sex Roles. 1995;33:309–322. 

2. Levant, Ronald. (1996). A New Psychology of Men. Professional Psychology: Research and Practice. 27. 259-265. 10.1037/0735-7028.27.3.259. 

3. Fischer AH, Kret ME, Broekens J (2018) Gender differences in emotion perception and self-reported emotional intelligence: A test of the emotion sensitivity hypothesis. PLOS ONE 13(1): e0190712. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0190712

4. McRae K, Ochsner KN, Mauss IB, Gabrieli JJD, Gross JJ. Gender Differences in Emotion Regulation: An fMRI Study of Cognitive Reappraisal. Group Process Intergroup Relat. 2008 Apr;11(2):143-162. doi: 10.1177/1368430207088035. PMID: 29743808; PMCID: PMC5937254.

5. Bruce Goldman. Two Minds. The cognitive differences between men and women. Stanford Medicine Magazine (22.05.2017).

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